Beschreibung
Ein Dokumentarfilm von Jill Luise Muessig und Tanja Müller-Jonak
Die Restaurierung der wertvollen Orgel im kleinen Ort Pödelwitz wird zum Politikum. Letzte Bewohner, neue Besitzer und Aktivisten – alle kämpfen um ihre ganz eigenen Vorstellungen von der Zukunft eines Dorfes in der Braunkohle.
Eingezwängt zwischen Tagebaulöchern liegt Pödelwitz im Dornröschenschlaf, denn der größte Teil der Häuser steht leer. Doch unter der stillen Oberfläche tobt ein Kulturkampf um gültige Narrative und die Zukunft des Ortes.
Die Sanierung der Kirche und die Restaurierung der Häcker-Orgel aus dem 18. Jahrhundert werden zum Leuchtturmprojekt für eine Wiederbelebung des Dorfes. Der Film begleitet die akribischen Restaurierungsmaßnahmen und beobachtet gleichzeitig das Spannungsfeld zwischen Leben und Verfall im Dorf.
Was bewegt sich? Bewegt sich etwas? Wird Veränderung sichtbar? Wird die Neugestaltung von Kirche und Orgel auch sichtbare Veränderungen im Ort nach sich ziehen? Ist Pödelwitz endlich gerettet?
Immer die Kohle — Mensch, Dorf und Landschaft im Dialog
In unserem neuen Projekt „Immer die Kohle“ wollen wir weiter erforschen, was in unserem Film zu kurz kommen musste: Die besonderen
Geschichten und Schicksale der Menschen, die in der Braunkohle seit Jahr und Tag um ihre Heimat ringen. Pödelwitz ist dafür ein sprechendes
Beispiel. Wir planen eine Multimedia-Ausstellung mit Interviews, Objekten, Installationen und Bild-Text-Tafeln an drei verschiedenen Standorten.
Der Film wird im Kleinen Saal des Kulturhauses Böhlen gezeigt. Karten sind am Ticketschalter im Kulturhaus zu den gewohnten Öffnungszeiten erhältlich.
Eintrittspreis 8,00 €






