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24.02.23 19:30 Uhr - IV. Sinfoniekonzert Spielzeit 2022/2023 | "HEIMAT in der Musik"

Bedrich Smetana: aus „Mein Vaterland“ – Vyšehrad | Antonín Dvorák: aus „Slawische Tänze“ op. 46 & 72 | Josef Suk: Symphonie Nr. 1 EDur op. 14

Robbert van Steijn – Dirigent

Die frühmittelalterliche Prager Festungsanlage Vyšehrad war die Inspirationsquelle für die erste von sechs symphonischen Dichtungen, die Bedrich Smetana als Mávlast (Mein Vaterland) komponierte und zu dem auch Vltava (Die Moldau) gehört. Vyšehrad steht dabei symbolhaft für die Geburt des tschechischen Volkes auf dem gleichnamigen Burgberg.

Die ursprünglich für Klavier zu vier Händen geschriebene Sammlung von 16 Slawischen Tänzen gehört zu den bekanntesten Orchesterwerken Antonín Dvoráks. Als Johannes Brahms seinen Verleger Fritz Simrock auf die Klänge aus Mähren des jungen Komponisten aufmerksam machte, war der so begeistert, dass er Dvorák vorschlug, eine ganze Serie von Klavierwerken nach dem Vorbild von Brahms‘ Ungarischen Tänzen zu komponieren. So entstanden die Slawischen Tänze, die D vorák dann später für Orchester bearbeitete.

Josef Suk war der Schüler und späterer Schwiegersohn Dvoráks, der vor allem als Geiger und Mitglied des berühmten Tschechisches Quartetts bekannt war. Dieses Streichquartett gehörte zur absoluten Weltspitze und war einer der künstlerischen Eckpfeiler in Suks Leben. Gleichzeitig führte er zielstrebig seine kompositorischen Studien bei Dvorák fort. Sein erstes großes Werk für Orchester ist die Symphonie in EDur Opus 14. Sie ist – wie schon seine StreicherSerenade – deutlich an den Werken Dvoráks orientiert, belegt eindrucksvoll das große Können und die musikalische Kreativität Suks.

 

 

18:30 Uhr | Konzerteinführung mit Claudia Forner

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