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16.12.22 19:30 Uhr - III. Sinfoniekonzert Spielzeit 2022/2023 | "Von BAROCK zur ROMANTIK"
Johann Sebastian Bach: Orchestersuite Nr. 2 BWV 1067 | Joseph Haydn: Symphonie Nr. 92 ‚Oxford‘ | Antonín Dvorák: Symphonie Nr. 8 op. 88

Solistin: Katharina BöhmProkein – Flöte | Hilary Griffiths Dirigent

Hilary Griffiths wurde in England geboren. Er studierte Mathematik in Oxford, Musik in London, Siena und Mailand, und wurde Preisträger mehrerer internationaler Dirigentenwettbewerbe. Sein erstes Engagement führte ihn als Kapellmeister nach Köln, wo er über 300 Opernaufführungen dirigierte und als Direktor des Opernstudios fungierte. Anschließend war er Musikdirektor am Theater Oberhausen, Generalmusikdirektor der Stadt Regensburg und Chefdirigent an der Staatsoper Prag, Professor an der Mannheimer Musikhochschule und Chefdirigent und musikalischer Oberleiter der Wuppertaler Bühnen.

Katharina BöhmProkein (Querflöte) ist seit 2004 SoloFlötistin des Leipziger Symphonieorchesters. Sie studierte am RichardStraussKonservatorium München und anschließend an der Hochschule für Musik und Theater „Felix MendelssohnBartholdy“ in Leipzig. Ihr Faible für die BarockMusik führte sie zur Zusammenarbeit mit dem Leipziger Barockorchester, der Capella Fidicinia und dem Telemannschen Collegium Michaelstein.

Die vier Orchestersuiten Johann Sebastian Bachs werden auch Ouvertüren genannt, so wie der erste Satz überschrieben ist. Der formale Aufbau ist meist der gleiche: nach einer französischen Ouvertüre folgt eine freie Folge von Tänzen. Die zweite Orchestersuite war für Bachs traditionelle Kaffeehauskonzerte mit dem Collegium Musicum vorgesehen und wurde in der Zeit 173839 komponiert. Die SoloFlöte doppelt oft die erste Violine und bekommt in den zentralen Sätzen Bourrée und Polonaise Raum für virtuose Soli. Auch in der berühmten abschließenden Badinerie setzt Bach voll auf die Virtuosität des Flötisten/der Flötistin. Anders als viele Künstler war Joseph Haydn bereits zu Lebzeiten ebenso berümt wie vermögend. Die „OxfordSymphonie“ trägt diesen Ruhm bereits im Namen: aller Wahrscheinlichkeit nach wurde sie im Juli 1791 gespielt, als Haydn die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford verliehen bekam. Haydns Schöpferkraft sprengte bekanntlich alle Grenzen: er komponiert 107 Symphonien, 52 Klaviersonaten, 83 Streichquartette, 46 Klaviertrios, 14 Messen, 6 Oratorien und 24 Opern! Doch nicht die unglaubliche Anzahl an Kompositionen, sondern vielmehr seine künstlerische Vielseitigkeit und Souveränität, mit der er in den zentralen Gattungen der musikalischen Klassik, der Symphonie und dem Streichquartett, künstlerische Maßstäbe setzte, machten ihn zu einer Lichtgestalt seiner Zeit. Ohne seine Werke wären andere MusikGenies dieser Epoche wie Mozart und Beethoven kaum denkbar. Als Antonín Dvorák am 2. Februar 1890 seine achte Symphonie in Prag präsentierte, erntete diese gleichsam Jubel und Enttäuschung. So war Johannes Brahms, der große Förderer Dvoráks nicht begeistert. Ihn störte das Fragmentarische, das Nebensächliche. Das Publikum hingegen feierte das Werk. Auch die nachfolgenden Aufführungen in Frankfurt am Main, Cambridge, Wien und London waren große Erfolge. Die 8. Symphonie ist lyrischer und gelöster als seine Siebente. Sie wurde teilweise in Dvoráks Sommerresidenz, der Villa Rusalka in Vysoká komponiert, wo ihn die Natur unüberhörbar inspirierte.

 

 

18:30 Uhr | Konzerteinführung mit Claudia Forner

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